Erzgebirge

Die erweiterte Erzgebirgsregion

Das Vorhaben rECOmine stützt den notwendigen Strukturwandel im Erzgebirge. Die Region hat nicht nur das Ende des klassischen Bergbaus und den Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft Ende des letzten Jahrhunderts erlebt, sondern auch das absehbare Ende der Großprojekte in der Altlastensanierung zu verkraften. Die Region ist somit dringend auf neue und nachhaltige Entwicklungsperspektiven angewiesen. Dafür werden vorhandene Anlagen und Materialquellen in der Region für Versuchszwecke und Pilotlinien als Entwicklungsstandorte genutzt.

rECOmine Entwicklungsstandorte auf einer Karte
Die topographische Karte basiert auf Daten von: Esri, GEBCO, DeLorme und NaturalVue.

Die Entwicklungsstandorte sind Bergbauhalden, Schlacke- und Aschehalden aus der Metallverhüttung oder Gruben- und Haldenentwässerungssysteme im Erzgebirge. Diese weisen signifikante Wertstoffinhalte auf, beinhalten jedoch typischerweise auch ein hohes Schadstoffpotenzial. Jeder Entwicklungsstandort ist repräsentativ für andere Standorte in der Welt mit ähnlichen wirtschaftlichen Potenzialen, Umweltgefährdungen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Standorte bieten den rECOmine-Partnern die Möglichkeit, vor Ort und unter realen Einsatzbedingungen Lösungen zu entwickeln, zu testen und zu optimieren sowie der Öffentlichkeit und der Gesellschaft zu präsentieren.