Startprojekt 3

Analyse von Entscheidungsstrukturen und Konflikten und Entwicklung eines Methodenbaukastens für die transdisziplinäre Zusammenarbeit

Bei der Entwicklung innovativer Technologien, die Verfahren der Dekontamination und Rohstoffgewinnung aus abgelagerten Rückständen kombinieren, können sich Spannungsfelder mit verschiedenen Akteursgruppen ergeben. Das Startprojekt 3 adressiert potenzielle Konfliktlagen und entwickelt Methoden und Ansätze diesen zu begegnen.

Dafür analysiert das Startprojekt 3 technologieinduzierte Konflikte und mögliche Potenziale auf zwei Ebenen. Es handelt sich dabei (1) um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Technologievorhaben (Interaktion Wissenschaft-Gesellschaft) und (2) um die Genehmigungsfähigkeit der innovativen Zukunftstechnologien im Kontext der vielfältigen gesetzlichen Rahmenbedingungen (Interaktion Wissenschaft-Behörde). Verschiedene Standorte des ehemaligen Erzbergbau- und Hüttenwesens im Erzgebirge werden dabei als idealtypische Entwicklungsstandorte („Reallabore“) innovativer Technologien charakterisiert.

Mit dem zu entwickelnden „Methodenbaukasten“ sollen recomine-Akteuren und behördlichen Entscheidungsträgern Werkzeuge und Lösungskonzepte für Formen der Interaktion Wissenschaft-Behörde-Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Langfristiges Ziel des Startprojekts ist es, Konflikte frühzeitig zu identifizieren und zu adressieren sowie gesellschaftliche Akteure in Entwicklungsprozesse innovativer Technologien einzubinden.

Überblick

  • Laufzeit
    01.01.2020 bis 30.06.2022
  • Pseudonym
    Transdisziplinär Zusammenarbeit
  • Projektart
    Entwicklungsstandorte

Kontakt

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig GmbH - UFZ

Dr. Diana Ayeh

Telefon: +49 341 235 48-2257

E-Mail: diana.ayeh@ufz.de

Kooperationspartner

SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH

Sabine Meißner

Telefon: +49 3731 39-5026

E-Mail: sabine.meissner@saxonia-freiberg.de

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Aktuelles

Das 72. Freiberger Universitätsforum bietet vom 07. Bis zum 09. Juni ein spannendes Programm über die Transformation zu einer modernen klima- und umweltgerechten Gesellschaft. Das Programm beinhaltet spannende Informationen über Forschungsarbeiten zur Abfallvermeidung und zur Ressourcengewinnung und –Verarbeitung. Mitgliedern und Interessierten des recomine-Bündnis seien die Fachkolloquien FK 2 (Bergbau und Wasser), FK 5 (Technologien zur Gewinnung kritischer Metalle aus primären und sekundären Ressourcen), und das virtuelle Kurzkolloquienprogramm (KK) besonders empfohlen. Das recomine-Koordinationsbüro freut sich auf das spannende Programm!

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung werden die Ergebnisse der gleichnamigen DERA-Auftragsstudie vorgestellt. Die inzwischen dritte Version der Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien“, die von Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) überarbeitet wurde, ermittelt den Rohstoffbedarf für 33 Zukunftstechnologien für das Jahr 2040. Treiber für die ausgewählten Technologien sind Megatrends wie Dekarbonisierung und Digitalisierung.

Anmeldung und das Programm zur Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungsseite: www.rohstoffe-zukunft.de.
Die Teilnahme an der 2,5-stündigen Veranstaltung ist kostenlos.

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) wird mit dem Herrn Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und interessierten Gästen am 9. September 2021 ab 10.00 Uhr gemeinsam Geburtstag feiern. Die Zahl 10 spielt sowohl für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, als auch für das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) eine wichtige Rolle. Denn neben der 10-jährigen Zugehörigkeit des Zentrums zur Helmholtz-Gemeinschaft, kann das HIF mittlerweile auf 10 sehr erfolgreiche Jahre am Forschungsstandort Freiberg zurückblicken. Am 9. September wird auch das neue Metallurgie-Technikum eingeweiht. Die Entwicklung eines einzigartigen Campus für Ressourcentechnologie und Nachhaltigkeit schreitet am HIF stetig voran. Das HIF möchte diesen Fortschritt feiern und lädt Sie ganz herzlich dazu ein!

Das neue Technikum am HIF. ©HZDR/599Media

Kann das Recycling von Bergbauabfällen zu einem neuen Geschäft werden? Dies war die Hauptfrage, die in dem vom Horizon2020 NEMO-Projekt am 27. April 2021 organisierten Online Event  angesprochen wurde.

Mitschnitt des Event ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=5gKXbOik3dc

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektes Nemo (https://h2020-nemo.eu/2021/03/11/recycling-mining-waste-a-new-business-april-27-2021/).

Die Veranstaltung fand in Englisch statt.