Startprojekt 2

Technologie- und Innovationstransfer in recomine

Der Technologie- und Innovationstransfer ermöglicht den Reifegrad von Technologien (Technology Readiness Level-TRL), der 10 Stufen beinhaltet, entlang der gesamten Wertschöpfungskette strategische Metalle und mineralische Rohstoffe zu erhöhen und damit Produkte und Dienstleistungen aus dem Erzgebirge zur internationalen Marktreife zu bringen.

Ziel des Technologie- und Innovationstransfers ist die Stärkung der Innovations- und Wirtschaftskraft im Erzgebirge durch eine bessere Vernetzung von Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Identifizierung und planvolle Überführung von Forschungsergebnissen und Innovationen zur Anwendung in die gewerbliche Wirtschaft und Realisierung von Produkt- und Verfahrensinnovationen stehen dabei im Fokus. Es sollen Anreizmechanismen und Austauschformate zur vereinfachten Interaktion zwischen KMUs, Interessensverbänden und Forschungsinstituten im Sinne einer neuen Transferkultur in der Region geschaffen werden. Das Bewusstsein über die vorhandene Wissenschaftslandschaft wird gestärkt und bietet zugleich die Möglichkeit der fachlichen Spezialisierungen.

Der Technologie- und Innovationstransfer ermöglicht den Reifegrad von Technologien (Technology Readiness Level-TRL) entlang der gesamten Wertschöpfungskette strategische Metalle und mineralische Rohstoffe zu erhöhen und damit Produkte und Dienstleistungen aus dem Erzgebirge zur internationalen Marktreife zu bringen. Das Vorhaben macht dabei nicht an Landesgrenzen halt, sondern sucht aktiv den Dialog und betreibt Projektakquise auch in der benachbarten Region Krušné hory (tschechischer Teil des Erzgebirges).

Damit der Technologie- und Innovationstransfer gelingt, ist die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft notwendig. Alle Partner sollen gemeinsam Wissen erzeugen und unsere Innovationsziele erreichen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung wollen wir nutzen, um die Dynamik im recomine-Netzwerk zu erhöhen. Bei den zweimal jährlich geplanten Strategieworkshops werden alle Bündnispartner die Gelegenheit bekommen die Zusammenarbeit in die Tat umzusetzen.

Zur gezielten Verwertung von Technologien und Innovationen sollen im Vorhaben auch alternative Fördermöglichkeiten des Landes, des Bundes und insbesondere des EIT RawMaterials untersucht und genutzt werden. Die TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) und das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) beteiligen sich als Hauptpartner am European Institute of Innovation and Technology (EIT) innerhalb des EIT RawMaterials. Dieses wirtschaftlich äußerst starke Partnernetzwerk, das mit dem Ziel angetreten ist, innerhalb der nächsten 15 Jahre die Materialkreisläufe für die kritischen Materialien zu schließen, umfasst ca. 80 % der europäischen Ressourcen (ohne Energieressourcen). Der TU Bergakademie als Partner des EIT RawMaterials ist es ein großes Anliegen, die erheblichen wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale dieses Konsortiums für die sächsische Wirtschaft zu erschließen und zu nutzen. Im September 2015 begannen deshalb die Arbeiten zur Etablierung eines „EIT RawMaterials - Regional Center Freiberg“ als zentrale Einheit an der TU Bergakademie. Innerhalb der EIT RawMaterials Community ist das Regional Center Freiberg mittlerweile sehr gut vernetzt und bietet Kontakt zu zahlreichen potentiellen Geschäftspartnern und die Möglichkeit zum Fachaustausch, u.a. auf den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen, auf denen KMUs und Start-Ups ihre Projektideen vorstellen. Das Büro dient der regionalen Wertschöpfung und ermöglicht vor allem auch KMUs aus der Region Erzgebirge den Zugang zu neuen Märkten durch Unterstützung in Projektanbahnung/ -abwicklung sowie der Akquise von Fördermitteln. Die Sichtbarkeit der Partner aus dem Erzgebirge wird dabei im internationalen Kontext gesteigert.

Die Ziele des Startprojekts 2:

  • Erbringung und Weiterleitung von spezialisierten und maßgeschneiderten Unterstützungsdienstleistungen
    • Evaluierung und Bewertung zusätzlicher Fördermöglichkeiten
    • Identifizierung potentieller Kooperationspartner und Projektideen
  • Unterstützung der KMU im Erzgebirge bei der Entwicklung innovativer Verfahren/Produkte
  • Projektanbahnung unter Nutzung der Förderkonzepte
    • National und insbesondere EIT RawMaterials
    • Einbindung regionaler Partner aus der Wirtschaft
    • Nutzung des Vehikels EIT RawMaterials zur Implementierung von Innovationen
  • Schnittstelle für internationale Partner zur Projektanbahnung mit sächsischen Partnern
    • EIT-Förderung „Market Driven Innovation“
  • Übertragung von Technologie und Wissen zum Zwecke der Realisierung von Innovationen
    • Gezielte wirtschaftliche Verwertung
    • Wettbewerbsstärkung in einem neuen Feld
    • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen fördern
  • Unternehmensgründung fördern

Überblick

  • Laufzeit
    01.03.2020 bis 28.02.2023
  • Pseudonym
    Transfer in recomine
  • Projektart
    Transfer

Kontakt HIF

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Dr. Jonathan Engelhardt

Telefon: +49  351 260-4427

E-Mail:  j.engelhardt@hzdr.de

Kontakt RCF

TU Bergakademie Freiberg | EIT RawMaterials - Regional Center Freiberg

Alexander Hesse

Telefon: +49   3731 39-4843

E-Mail:  alexander.hesse@eit.tu-freiberg.de

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Aktuelles

Das 72. Freiberger Universitätsforum bietet vom 07. Bis zum 09. Juni ein spannendes Programm über die Transformation zu einer modernen klima- und umweltgerechten Gesellschaft. Das Programm beinhaltet spannende Informationen über Forschungsarbeiten zur Abfallvermeidung und zur Ressourcengewinnung und –Verarbeitung. Mitgliedern und Interessierten des recomine-Bündnis seien die Fachkolloquien FK 2 (Bergbau und Wasser), FK 5 (Technologien zur Gewinnung kritischer Metalle aus primären und sekundären Ressourcen), und das virtuelle Kurzkolloquienprogramm (KK) besonders empfohlen. Das recomine-Koordinationsbüro freut sich auf das spannende Programm!

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung werden die Ergebnisse der gleichnamigen DERA-Auftragsstudie vorgestellt. Die inzwischen dritte Version der Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien“, die von Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) überarbeitet wurde, ermittelt den Rohstoffbedarf für 33 Zukunftstechnologien für das Jahr 2040. Treiber für die ausgewählten Technologien sind Megatrends wie Dekarbonisierung und Digitalisierung.

Anmeldung und das Programm zur Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungsseite: www.rohstoffe-zukunft.de.
Die Teilnahme an der 2,5-stündigen Veranstaltung ist kostenlos.

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) wird mit dem Herrn Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und interessierten Gästen am 9. September 2021 ab 10.00 Uhr gemeinsam Geburtstag feiern. Die Zahl 10 spielt sowohl für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, als auch für das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) eine wichtige Rolle. Denn neben der 10-jährigen Zugehörigkeit des Zentrums zur Helmholtz-Gemeinschaft, kann das HIF mittlerweile auf 10 sehr erfolgreiche Jahre am Forschungsstandort Freiberg zurückblicken. Am 9. September wird auch das neue Metallurgie-Technikum eingeweiht. Die Entwicklung eines einzigartigen Campus für Ressourcentechnologie und Nachhaltigkeit schreitet am HIF stetig voran. Das HIF möchte diesen Fortschritt feiern und lädt Sie ganz herzlich dazu ein!

Das neue Technikum am HIF. ©HZDR/599Media

Kann das Recycling von Bergbauabfällen zu einem neuen Geschäft werden? Dies war die Hauptfrage, die in dem vom Horizon2020 NEMO-Projekt am 27. April 2021 organisierten Online Event  angesprochen wurde.

Mitschnitt des Event ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=5gKXbOik3dc

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektes Nemo (https://h2020-nemo.eu/2021/03/11/recycling-mining-waste-a-new-business-april-27-2021/).

Die Veranstaltung fand in Englisch statt.